Wir verstehen uns als
kompetenter Partner
rund um hochwertige Buchkunst und Bildungssysteme.

In allen Bereichen greifen wir auf jahrzehntelange Erfahrung zurück 
und verbinden Innovation mit Tradition.

Kunsthandwerk Faksimile

Kunsthandwerk 
Faksimile

Ein Faksimile ist ein Stück Geschichte. Ein kunsthistorisches Erbe in seiner schönsten Form. Das Wort „Faksimile“ ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet „ähnlich oder originalgetreu machen“. Faksimile-Editionen sind originalgetreue Wiedergaben von bedeutenden Handschriften und Büchern des Mittelalters und der Renaissance.  
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Mit mehr wissen einen schritt voraus

Mit mehr Wissen
einen Schritt voraus

Wir sind Ihr verlässlicher Partner im Bereich Bildung. Wir greifen auf jahrzehntelange Erfahrung zurück und haben Altbewährtes mit innovativen, nachhaltigen Konzepten vermischt, wodurch wir als Ihr kompetenter Komplettanbieter in sämtlichen Fragen und Lebensphasen, rund um das Thema Bildung glänzen und überzeugen können. 
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Lernen mit System

Lernen 
mit System

Das SchülerASS Lernsystem begleitet Schülerinnen und Schüler durch die gesamte Schulzeit und wächst mit dem Lehrplan im Hintergrund mit. Jedes Jahr wächst der Lehrplan und neue Themen oder Fächer kommen dazu. Somit weiß man immer was gerade am Lehrplan steht, ob im aktuellen oder bereits für das nächste Schuljahr. 
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Über uns

Über uns

Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt! Das werden Sie schon oft gehört haben. Bei uns ist das aber nicht nur ein Vorsatz, sondern gelebte Unternehmensphilosophie. Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Gebot. Faksimile, Bildung und das Lernsystem sind Themen, die eine persönliche und individuelle Beratung erfordern. Von uns bekommt Ihre Bildungsinvestition und Ihr Kunstgeschmack 100%-ige Aufmerksamkeit.

Wir öffnen exklusiv für Sie die Türen unseres Showrooms. Nach Terminvereinbarung können Sie ungestört und in privater Wohlfühlatmosphäre unsere Beratungsleistung in Anspruch nehmen. Wir richten uns hier völlig nach Ihren Wünschen und zeitlichen Vorgaben. Gern beraten wir Sie auch in Ihrem gewünschten Umfeld, ob bei Ihnen zuhause oder an einem Ort, an dem Sie sich wohlfühlen, uns ist kein Weg zu weit.

Ihr Team der LJ Verlagsservice GmbH

Karriere bei LJ Verlagsservice

Sie sind eine außergewöhnliche Persönlichkeit, suchen eine neue Herausforderung und berufliche Heimat für viele Jahre? Sie haben ein gepflegtes Auftreten, lieben schöne Dinge und sind zugleich innovativ, leistungsfähig, mobil und können Menschen begeistern? Wenn Sie eigenverantwortliches selbständiges Arbeiten im Außendienst schätzen und suchen, schicken Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung samt Lebenslauf an:

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Karriere

FAKSIMILE

Kunsthandwerk Faksimile

Kunsthandwerk Faksimile

Ein Faksimile ist ein Stück Geschichte. Ein kunsthistorisches Erbe in seiner schönsten Form. Das Wort „Faksimile“ ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet „ähnlich oder originalgetreu machen“. Faksimile-Editionen sind originalgetreue Wiedergaben von bedeutenden Handschriften und Büchern des Mittelalters und der Renaissance. Die sonst in Nationalbibliotheken und Museen gehüteten Schätze werden so exklusiv für Kunstliebhaber und Sammler in limitierter Form zugänglich. Faksimile erschließen Meisterwerke der Vergangenheit und sichern sie für die Zukunft. 

Technik trifft auf Liebe zum Detail
Die Ästhetik und Charakteristika des Originals zu erhalten, ist unser höchster Anspruch. Farbtöne, Gold- und Silberveredelungen sowie Altersspuren oder Unregelmäßigkeiten werden getreu dem Original auch im Faksimile sichtbar. Technisch und handwerklich perfekte Realisierung spiegeln den Geist und die Anmutung des Originals wieder. Jede Seite der Handschrift wird gewissenhaft in digitaler Form aufgenommen. Die so erhaltenen Bilddaten werden für den Druck separiert. Auf der Grundlage dieser Farbseparation werden erste Probedrucke erstellt. Diese werden so lange und so oft mit dem Original verglichen und korrigiert, bis die Farben exakt übereinstimmen. Erst dann beginnen wir zu drucken. Mit viel Geduld, Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick entstehend so die einzigartigen Faksimile-Editionen. 

Goldenes Handwerk
Gold spielte in mittelalterlichen Handschriften eine zentrale Rolle. Es besitzt hohen Symbolcharakter und dekorativen Wert. Gold als Symbol für Unvergänglichkeit, das göttliche Wort, Reichtum und Macht. Mit handwerklicher Präzision und mittels speziellen Verfahren wird auch im Faksimile Echtgold (mind. 22 Karat) aufgetragen. Um der Ästhetik des Originals zu entsprechen, wird auch die Patina rekonstruiert. 

In jedem einzelnen Fall sind die Faksimile ein perfektes Abbild kulturhistorischer Buchkunst!
Die Wertentwicklung von „limitierten“ und „vergriffenen“ Faksimiles unterliegt ähnlichen Bedingungen wie z.B. der Kunstmarkt. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ein Werterhalt oder eine Wertsteigerung des Faksimile wird daher ausdrücklich nicht zugesichert.

Bedford-Stundenbuch

Bedford-Stundenbuch

Ein Genie der Buchmalerei
Ein herrliches Buch für eine große Liebe.
Ein Meisterwerke der Porträtkunst.

Alle 578 Seiten sind originalgetreu im Format von 26,3 x18,4 cm wiedergegeben und randbeschnitten. Getreu dem Original werden auf jeder Seite das leuchtende Blattgold, das seidig schimmernde Pinselgold sowie die Silberakzente differenziert wiedergegeben.

Selbst die feinsten Ziselierungen des Goldes sind im Faksimile zu sehen. Den Einband aus rotem Samt schmücken zwei vergoldete Schließen, die mit einer feinen Gravur verziert sind. Diese geben Wappen und Devise des großen englischen Büchersammlers Baron Harley wieder. Den Buchblock mit dem handumstochenen, zweifarbigen Kapital ziert ein edler Pinselgoldschnitt.

Das Bedford-Stundenbuch erscheint als Faksimile-Edition in
einer weltweit limitierten Auflage von nur 980 Exemplaren.

Der Kommentarband
Für den wissenschaftlichen Kommentar zum Bedford-Stundenbuch konnte der Faksimile Verlag Prof. Eberhard König (Berlin) gewinnen, dem es gelang, der bislang unerforschten Reihe von Medaillons in den Bedford Hours manch Geheimnis zu entlocken. Die Faksimile-Edition wird in einem Schuber aus Acrylglas geliefert, der das Bedford-Stundenbuch zugleich schützt und angemessen präsentiert.


Ungewöhnliche Vielfalt

Das reichste Stundenbuch des Mittelalters,
eine Glanzleistung der Pariser Buchmalerei

Bedford-Stundenbuch 15. Jahrhundert.
Das reichste Stundenbuch des Mittelalters, eine Glanzleistung der Pariser Buchmalerei, entstand im frühen 15. Jahrhundert. Die extrem reiche Ausstattung der Handschrift, das Verständnis für perspektivische Darstellung und die ausdrucksstarke Mimik der Figuren zeugen von der ungeheuren
Innovationskraft des »Bedford-Meisters«.

Eine der meistzitierten Bilderhandschriften
Das Bedford-Stundenbuch ging als kostbares Beispiel adliger Bibliophilie in die Geschichte der Buchmalerei ein. Unter der englischen Bezeichnung Bedford Hours wurde es als eines der reichsten Stundenbücher, das jemals ein Atelier verlassen hat, weltberühmt. Miniaturen aus dem Bedford-Stundenbuch wie der Turmbau zu Babel gehören zu den am häufigsten abgebildeten Beispielen für die kreative Zeit der ersten Jahrzehnte des 15. Jahrhunderts.

Die Kunst der gotischen Buchmalerei stand in ihrem Zenit; am Horizont deuteten sich schon die neuen Ideen des flämischen Realismus an. Ungewöhnliche Vielfalt: 1288 Bilder und Gold auf jeder Seite Mit 578 Seiten im Format 26,3 x 18,4 cm ist das Bedford-Stundenbuch eine ungewöhnlich umfangreiche Bilderhandschrift. Insgesamt 38 großformatige Miniaturen zeugen von der ungeheuren Innovationskraft der Künstler. Jede Text- wie Bildseite wird von einem dichten Rankenwerk aus goldstrahlenden Weinblättern, Akanthusschmuck und kleinen Blüten und Tieren verziert. In diese Schmuckbordüren sind zusätzlich über 1250 Medaillons eingelassen, die die verschiedensten Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament wiedergeben. Damit ist jede Seite von mindestens zwei Bildern geschmückt, die das Bedford-Stundenbuch zur reichsten biblischen Ikonographie des Mittelalters machen. Der mit zahlreichen Goldinitialen und phantasievollen Zeilenfüllern durchsetzte Text ist lateinisch. Am Fuß jeder Seite stehen französische Erläuterungen der Miniaturen in roter, blauer und goldener Schrift. Der Codex wird heute in London als einer der größten Kunstschätze der British Library verwahrt und ragt hier als Prunkstück unter den Handschriften hervor.


Meisterwerke der Porträtkunst
Noch heute verspürt der Betrachter die Begeisterung des Künstlers für eine genaue Naturbeobachtung. Bei aller Beibehaltung rein dekorativer Momente fasziniert vor allem sein Verständnis für perspektivische Darstellungen, für landschaftliche Weite und architektonische Zusammenhänge – ein Verständnis, das weit in die Zukunft weist. Gerühmt wird der Bedford-Meister auch für seine liebevollen Personendarstellungen – kleine
Meisterwerke der Porträtmalerei. Sein Pinselstrich verleiht den
Personen verschiedenste Ausdrücke im Mienenspiel.


Der Herzog von Bedford: Mäzen und Feldherr
Als das Werk entstand, befanden sich Frankreich und England schon seit vielen Jahrzehnten in einem Krieg, der als der »Hundertjährige« in die Geschichte einging. Es war der Herzog von Bedford, der seinerzeit in Allianz mit Burgund erfolgreich für das englische Anliegen kämpfte, halb Frankreich eroberte und schließlich sogar die Truppen der Jeanne d’Arc aufhielt.
Er war es aber auch, der mit Anna von Burgund, Tochter des Herzogs Johann Ohnefurcht, in den kunstsinnigen Burgunder-Adel einheiratete und selbst viele prachtvolle Manuskripte anfertigen ließ.


Ein herrliches Buch für eine große Liebe
Zu dieser Hochzeit im Jahre 1423 erhielt Anna wohl das Bedford-Stundenbuch als kostbares Präsent von ihrem Bruder Philipp, der es von seinem Vater Johann Ohnefurcht geerbt hatte, dem Auftraggeber der Handschrift. Aus der Zweckehe zwischen dem Herzog von Bedford und Anna von Burgund wurde rasch eine große Liebe. Am Ende, nachdem Anna jung verstorben war, betrachteten Zeitgenossen das Stundenbuch, dessen Herstellung Unsummen verschlungen haben muss, als kostbares Zeichen jener tiefen Leidenschaft.

Das Bestiarium von Peterborough „Sonderausgabe“

Das Bestiarium von Peterborough „Sonderausgabe“

Peterborough – geistiges und wissenschaftliches Zentrum
Ein originelles Buch für Kleriker und Laien.

Die Faksimilierung der 44 Seiten des
„Wundervolle Erde - Bestiarium aus Peterborough“
im Originalformat von 34,8 x 23,6 cm erfolgt in einer
weltweit auf 700 Exemplare limitierten Auflage.

Ein in sorgfältiger Handarbeit blindgeprägter brauner Ledereinband, eine getreue Nachbildung eines typischen Einbands aus Cambridge, umschließt den Faksimileband.

Alle Blätter wurden zuvor originalgetreu randbeschnitten und von Hand zum Buchblock geheftet. Die Rollenstempel auf der Einbanddecke zeigen, passend zum Inhalt des Buches, als Motive Greif, Löwe und Drache. Ein wissenschaftlicher Begleitband einschließlich einer vollständigen Transkription und  Übersetzung aller Texte, verfasst von Christopher de Hamel, Bibliotheksdirektor am Corpus Christi College in Cambridge, und Lucy Freeman Sandler, der großen Spezialistin für englische Buchmalerei von der New York University, trägt zum Verständnis der Handschrift bei.

Bestiarium aus Peterborough
Um 1300 in der ostenglischen Abtei Peterborough entstanden, ist dieses Bestiarium eine der am kostbarsten ausgestatteten Handschriften dieser Gattung. Über 100 Miniaturen auf Goldgrund oder im Goldrahmen zeigen die damalige Tierwelt und auch Fabeltiere wie Einhorn oder Phönix.

Die Tierwelt beschrieben und gedeutet in einem prächtigen Bilderbuch

Tierbücher gab es schon im Altertum, und es ist nicht verwunderlich, dass sie im Mittelalter zu den beliebtesten illustrierten Handschriften zählten. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist das Bestiarium aus Peterborough, das mit viel Kunst- und Naturverstand um 1300 in dieser ostenglischen Abtei ausgeführt wurde. Hunde, Pferde, Affen und Löwen, Hirsche, Sirenen und der Phönix gehören zu den über 100 darin gemalten, beschriebenen und in ihrem Verhalten der Zeit entsprechend, christologisch gedeuteten Tieren. Dabei glaubte man an Tiere, die es nicht gab und schrieb vielen realen Tieren auch fabelhafte Eigenschaften zu.

Verschwenderische Ausstattung mit Miniaturen, Zierinitialen, Drôlerien und Ranken
Das Bestiarium aus Peterborough ist eines der am kostbarsten ausgestatteten Bestiarien. Insgesamt 104 Miniaturen illustrieren alle Seiten der Handschrift: Sie stehen auf leuchtendem Goldgrund mit farbigen gotischen Zierrahmen oder auf farbig gemustertem Grund und sind dann in Gold eingefasst. 108 mehrzeilige und farbige Zierinitialen leiten die Kapitel zu jeder einzelnen Tierbeschreibung ein.

Abwechselnd sind sie mit verschlungenen Pflanzenelementen geschmückt oder mit kleinen männlichen oder weiblichen Porträts. Letztere sind ein typisches Merkmal der englischen Buchkunst. Farbiges Rankenwerk läuft zwischen den Textspalten und beherbergt kleine Vögel und Drôlerien. Mit einem Seitenformat von 34,8 x 23,6 cm gehört das Bestiarium aus Peterborough zu den größten Handschriften dieser Art.

Peterborough – geistiges und wissenschaftliches Zentrum
Nur ein gut ausgestattetes Skriptorium konnte eine so aufwendige Handschrift herstellen. Die Abtei und spätere Kathedrale von Peterborough nahm während der 900 Jahre ihres Bestehens immer einen wichtigen Platz in der englischen Kirchenlandschaft ein. Hier entstanden nicht nur liturgische Prachtcodices sondern auch kostbar ausgestattete Handschriften für das wissenschaftliche Studium. Seit 1575 wird das Bestiarium aus Peterborough als Teil der Sammelhandschrift MS 53 in der Parker Library des berühmten Corpus Christi College in Cambridge aufbewahrt.

Ein originelles Buch für Kleriker und Laien

In geistlichen und weltlichen Kreisen gleichermaßen beliebt, gehören Bestiarien ab dem 12. Jahrhundert neben Psalterien und Apokalypsen zu den am meisten verbreiteten illuminierten Handschriften in England und Nordfrankreich. Dem nach Anschauungsmaterial für seine Predigt suchenden Geistlichen boten sie einen reichen Schatz von Exempeln aus dem Tierreich; private Auftraggeber ergötzten sich dagegen an der Originalität der Illustrationen und an der Kuriosität so mancher Tierbeschreibung.

Fabelhafte, heimische und exotische Tierwelt in Bildern der Gotik
Die Beschreibung von mehr als 100 Landtieren, Vögeln, Reptilien und Wassertieren macht aus dem Bestiarium aus Peterborough eines der vollständigsten Tierkompendien dieser Art. Es beginnt mit dem Löwen als dem König der Tiere, aber auch Fabelwesen wie Phönix, Einhorn und Greif werden abgehandelt. Eine besondere Herausforderung lag für den englischen Buchmaler in den vielen exotischen Tieren wie Antilope, Elefant und Krokodil, die er meist nur aus Musterbüchern oder Reisebeschreibungen kennen konnte.

100 BILDER DER WEISHEIT

100 BILDER DER WEISHEIT

Der großartig illustrierte Text einer selbstbewussten Frau wird nach 600 Jahren zum ersten Mal erschlossen

Mit der Handschrift aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag wird nun erstmalig ein Werk der berühmten Autorin faksimiliert. Diese Handschrift umfasst 96 Blatt (192 Seiten) im Format 13,5 x 20 cm und 98 Miniaturen – damit gehört sie zu den am reichsten ausgestatteten Texten Christine de Pizans. Jede Miniaturseite ist mit zierlichem Bordürenschmuck versehen, manche Textseiten weisen ebenfalls Bordüren auf und der Text selbst ist mit zahlreichen goldgehöhten Schmuckinitialen und farbigen

Zierelementen ausgestattet.

Der aktuelle Einband der Haager Handschrift ist modern. Vom alten Einband ist uns nur überliefert, dass er aus blauer Seide war. Das Faksimile ist daher in blaue Rohseide gebunden. Der Kommentar, herausgegeben von Prof. Dr. Eberhard König

(Freie Universität Berlin), beinhaltet die komplette Übersetzung des Textes durch Prof. Dr. Siegbert Himmelsbach (Universität Graz), die Biographie Christine de Pizans sowie Erläuterungen zur Epistre

Othea und zu allen Miniaturen von Dr. Dieter Röschel und eine kunsthistorische Abhandlung zur Handschrift von Robert Schindler. Faksimile und Kommentarband im Schuber Faksimile-Edition der Handschrift Ms. 74 G 27 aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag.

Auflage 990 Exemplare.

Der Glanz des französischen Königshofes

Die Herrscher des Hauses Valois zogen als Mäzene Künstler aus ganz Europa in die französische Metropole. Karl V. legte den Grundstein für eine der wertvollsten Bibliotheken der Welt, Jean Duc de Berry beauftragte Künstler mit der Herstellung der prachtvollsten Handschriften dieser Zeit, die Herzöge von Burgund rivalisierten als Förderer der Künste mit ihren französischen Vettern und die Pariser Goldschmiedekunst strahlte auf ganz Europa aus. Diese Welt prägte die heranwachsende Christine maßgeblich, sie gewann in der königlichen Familie wertvolle Gesprächspartner, die sie auf ihrem späteren Lebensweg begleiten sollten.

Ein ungewöhnliches Frauenschicksal

Wenigen Jahren des Glücks – Christine war verheiratet und Mutter dreier Kinder – folgten schwere Schicksalsschläge. Der Tod des Vaters und dann des Ehemannes zerstörten die gesicherte Existenz der gerade erst Fünfundzwanzigjährigen. Eine Witwe hatte damals nur wenige Möglichkeiten: Sie konnte in den Schoß der eigenen Familie zurückkehren, auf eine neuerliche Heirat hoffen oder ins Kloster gehen. Doch das waren keine Alternativen für die selbstbewusste junge Frau.

Die erste selbständige Schriftstellerin des Abendlandes

Christine de Pizan entschied sich für einen völlig anderen Weg: Sie begann, ihren Lebensunterhalt mit Schreiben zu verdienen, erst als Kopistin, dann als Autorin eigener Werke. Dabei profitierte sie von der umfassenden Bildung, die sie, unterstützt durch ihren Vater, erworben hatte. Die Werke antiker Schriftsteller wie Homer, Ovid oder Vergil waren ihr vertraut, aber auch diejenigen mittelalterlicher Autoren wie Dante, Petrarca und Boccaccio. So konnte sie das Wissen ihrer Zeit im Umkreis des Hofes künstlerisch und literarisch perfekt umsetzen.

Poesie, Geschichte, Ethik und Gesellschaft

Christine de Pizans profunde Bildung war die Grundlage für ihre vielfältige, schon früh auch in den Kreisen des Hofes anerkannte schriftstellerische Tätigkeit. Sie schrieb Liebeslyrik und Texte über Frömmigkeit, philosophische und moralische Belehrungen, Biographisches und Autobiographisches – sie schreckte auch nicht davor zurück, zu politischen Themen dezidiert schriftlich Stellung zu nehmen. Ihr reiches literarisches Schaffen widmete Christine de Pizan den höchsten Fürste ihrer Umgebung, König Karl VI. und Königin Isabeau de Bavière, Ludwig von Orléans sowie den Herzögen Jean de Berry und Philipp von Burgund. Für die noblen, bibliophilen Herrschaften ließ sie herrlich geschmückte Handschriften ihrer eigenen Werke anfertigen.

Hundert Bilder der Weisheit – Ratschläge werden zu Miniaturen

Noch unter Christine de Pizans Aufsicht entstanden Anfang des 15. Jahrhunderts prachtvolle Bilderhandschriften von diesem Werk; teilweise schrieb die Dichterin die Texte selbst, viele der Miniaturen wurden nach ihren Anweisungen gestaltet. Der Othea-Brief, diese hundert Bilder der Weisheit, ist das am reichsten illustrierte Opus der außergewöhnlichen Dichterin, welches das ganze 15. Jahrhundert hindurch Buchkünstler zu stets sich steigernden Höchstleistungen anspornte.

Die Bilderhandschrift aus der königlichen Bibliothek in Den Haag

Das wohl künstlerisch beeindrucken ste Beispiel dieses klar gegliederten, spannenden Textes ist die Bilderhandschrift aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gemalt und geschrieben wurde. Sie besticht nicht nur durch eine abwechslungsreiche Szenenfolge, sondern auch durch die leuchtenden Farben der Miniaturen, deren Anzahl die Blattzahl des Codex noch übersteigt: Ein Bilderbuch also, in dem man, auch ohne den Text zu lesen, die reiche schöpferische Kraft der Christine de Pizan erleben kann.

Der Künstler und sein Auftraggeber

Auftraggeber für diese Handschrift, aus der im Lauf der Jahrhunderte zwei Miniaturen abhandengekommen sind, ist unzweifelhaft ein hoher Adliger Frankreichs gewesen. Ob es sich dabei um Jacques d’Armagnac oder um Charles de France, Herzog von Berry, handelte, wird wohl immer im Dunkeln bleiben. Anonym ist auch der großartige Meister der 98 Miniaturen. Seine hohe malerische Qualität weist eindeutig auf das künstlerische Umfeld von Barthélemy d’Eyck. Unverkennbar sind die Anklänge an die Formensprache des Piccolomini-Meisters und des Jouvenel- Kreises, auch Parallelen zur Kunst des Jean Fouquet sind deutlich zu erkennen. Der Schöpfer dieser Bilderhandschrift gehört zu den ganz großen Malern seiner Zeit.

Farbenpracht, Gold und Silber im Dienste einer großen Dichterin

Lebhafte Farben, reicher Goldschmuck und zartes Silber kennzeichnen die 98 Illustrationen dieser Handschrift und geben den Lebensweisheiten der Christine de Pizan das verdiente Kolorit. Meist mehr als die Hälfte der Seite füllende Miniaturen illustrieren dieses Buch, das zu einer Zeit entstand, als Tafelbilder und Buchmalerei erstmals in direkte Konkurrenz zueinander traten.

Die Welt, wie man sie damals kannte 1574 und 1576

Die Welt, wie man sie damals kannte 1574 und 1576

Georg Braun und Franz Hogenberg

Detailgetreue Stadtansichten als historische Dokumente
Die älteste umfassende Sammlung wirklichkeitsnaher Städtebilder aus der ganzen Welt in zwei Bänden.

 

 

Das Buch der Wunder in Meisterhafter Buchmalerei

Das Buch der Wunder in Meisterhafter Buchmalerei

Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville
Vor allem ein Buch stillte im Spätmittelalter im Abendland das Interesse an den Wundern ferner Länder, das Buch von den Reisen des Ritters Jean de Mandeville. In diesem angeblich 1357 entstandenen Werk erfuhren die Leser, was sie von den Heiligen Stätten jenseits des Meeres und den exotischen Regionen am Rande der damals bekannten Welt wissen wollten. So wurde das in Mittelfranzösisch verfasste Buch von den Reisen des Ritters Jean de Mandeville zum Bestseller und schnell nicht nur ins Lateinische, sondern auch in viele Nationalsprachen übersetzt: ins Deutsche, Englische, Spanische, Tschechische etc.

74 MINIATUREN VON DER HAND GROSSER MEISTER
Die prachtvolle Zimelie mit Texten über die Länder und Wunder des Nahen und Fernen Ostens wurde zwischen Januar 1410 und spätestens Ende 1412 in Paris für Johann Ohnefurcht vollendet. Am Buch von den Reisen des Ritters Jean de Mandeville waren einige der berühmtesten und talentiertesten Buchmaler wie der Mazarine-Meister beteiligt, die mit ihrer Innovationskraft und Kunstfertigkeit in der Lage waren, die ungewöhnlichen Bildthemen über die Wunder der Erde, für die es so gut wie keine Vorlagen gab, in einer Zeit auszuführen, in der nach realistischer Wiedergabe gestrebt wurde und man begann, eine dreidimensionale Auffassung des Raumes malerisch zu erschließen.

Bestiarium aus Peterborough
Um 1300 in der ostenglischen Abtei Peterborough entstanden, ist dieses Bestiarium eine der am kostbarsten ausgestatteten Handschriften dieser Gattung. Über 100 Miniaturen auf Goldgrund oder im Goldrahmen zeigen die damalige Tierwelt und auch Fabeltiere wie Einhorn oder Phönix.

Die Tierwelt beschrieben und gedeutet in einem prächtigen Bilderbuch

Tierbücher gab es schon im Altertum, und es ist nicht verwunderlich, dass sie im Mittelalter zu den beliebtesten illustrierten Handschriften zählten. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist das Bestiarium aus Peterborough, das mit viel Kunst- und Naturverstand um 1300 in dieser ostenglischen Abtei ausgeführt wurde. Hunde, Pferde, Affen und Löwen, Hirsche, Sirenen und der Phönix gehören zu den über 100 darin gemalten, beschriebenen und in ihrem Verhalten der Zeit entsprechend, christologisch gedeuteten Tieren.
Dabei glaubte man an Tiere, die es nicht gab und schrieb vielen realen Tieren auch fabelhafte Eigenschaften zu.

Verschwenderische Ausstattung mit Miniaturen, Zierinitialen, Drôlerien und Ranken

Das Bestiarium aus Peterborough ist eines der am kostbarsten ausgestatteten Bestiarien. Insgesamt 104 Miniaturen illustrieren alle Seiten der Handschrift: Sie stehen auf leuchtendem Goldgrund mit farbigen gotischen Zierrahmen oder auf farbig gemustertem Grund und sind dann in Gold eingefasst. 108 mehrzeilige und farbige Zierinitialen leiten die Kapitel zu jeder einzelnen Tierbeschreibung ein. Abwechselnd sind sie mit verschlungenen Pflanzenelementen geschmückt oder mit kleinen männlichen oder weiblichen Porträts. Letztere sind ein typisches Merkmal der englischen Buchkunst. Farbiges Rankenwerk läuft zwischen den Textspalten und beherbergt kleine Vögel und Drôlerien. Mit einem Seitenformat von 34,8 x 23,6 cm gehört das Bestiarium aus Peterborough zu den größten Handschriften dieser Art.

Peterborough – geistiges und wissenschaftliches Zentrum
Nur ein gut ausgestattetes Skriptorium konnte eine so aufwendige Handschrift herstellen. Die Abtei und spätere Kathedrale von Peterborough nahm während der 900 Jahre ihres Bestehens immer einen wichtigen Platz in der englischen Kirchenlandschaft ein. Hier entstanden nicht nur liturgische Prachtcodices sondern auch kostbar ausgestattete Handschriften für das wissenschaftliche Studium. Seit 1575 wird das Bestiarium aus Peterborough als Teil der Sammelhandschrift MS 53 in der Parker Library des berühmten Corpus Christi College in Cambridge aufbewahrt.

Ein originelles Buch für Kleriker und Laien
In geistlichen und weltlichen Kreisen gleichermaßen beliebt, gehören Bestiarien ab dem 12. Jahrhundert neben Psalterien und Apokalypsen zu
den am meisten verbreiteten illuminierten Handschriften in England und Nordfrankreich. Dem nach Anschauungsmaterial für seine Predigt suchenden Geistlichen boten sie einen reichen Schatz von Exempeln aus dem Tierreich; private Auftraggeber ergötzten sich dagegen
an der Originalität der Illustrationen und an der Kuriosität so mancher Tierbeschreibung.

Fabelhafte, heimische und exotische Tierwelt in Bildern der Gotik
Die Beschreibung von mehr als 100 Landtieren, Vögeln, Reptilien und Wassertieren macht aus dem Bestiarium aus Peterborough eines der vollständigsten Tierkompendien dieser Art. Es beginnt mit dem Löwen als dem König der Tiere, aber auch Fabelwesen wie Phönix, Einhorn und Greif werden abgehandelt. Eine besondere Herausforderung lag für den englischen Buchmaler in den vielen exotischen Tieren wie Antilope, Elefant und Krokodil, die er meist nur aus Musterbüchern oder Reisebeschreibungen kennen konnte.

Das Sakramentar Heinrichs II.

Das Sakramentar Heinrichs II.

Ein Prachtcodex für einen heiligen Herrscher

Liturgisches Buch und Kunstwerk

Eine der bedeutendsten Handschriften des Mittelalters wurde vom späteren Kaiser Heinrich II. in Auftrag gegeben. Die reich mit Gold und Silber verzierten Miniaturen und ganzseitigen ornamentalen Texte spiegeln Heinrichs Autoritätsanspruch als Herrscher im Hause Gottes

wider. Die einmalige und vollständige Faksimilierung des Sakramentars Heinrichs II. erscheint in einer Auflage von nur 333 handnummerierten Exemplaren. Der Faksimileband umfasst insgesamt 718 Seiten im Originalformat von 29,5 x 24,2 cm. Die Blätter sind dem Original entsprechend randbeschnitten und wurden von Hand geheftet. Das Replikat des Originaleinbandes verdanken wir dem Museumsrestaurator André Glauser und von ihm beauftragten Spezialunternehmen.

Die Dokumentationsmappe enthält zwei faksimilierte Blätter im Originalformat sowie eine ausführliche illustrierte Informationsbroschüre. Diese Mappe wird auf Wunsch zur Ansicht geliefert.

Format: 29,5 x 24,2 cm
Umfang: 718 Seiten
Auflage: 333 Exemplare

Ein Prachtcodex für einen heiligen Herrscher

Regensburg - Bamberg - München
Für welche Kirche oder welches Kloster dieses prachtvolle Sakramentar ursprünglich bestimmt war, das liegt auch heute noch im Dunkel der Geschichte. Sollte die Handschrift im Regensburger Dom gemeinsam mit dem Codex Aureus von St. Emmeram feierliche Messen begleiten oder sollte das Sakramentar als Messbuch in der Alten Kapelle, Heinrichs Hofkirche, die Liturgie bestimmen?

Knapp 800 Jahre aber war der Kodex einer der bedeutendsten Schätze des Bamberger Doms und damit jenes Bistums, das Heinrich II. 1007 gegründet und prachtvoll mit wertvollsten Schätzen, darunter auch seinem Sakramentar, ausgestattet hatte. Die Gründung des Bistums Bamberg war eine der markantesten Leistungen Kaiser Heinrichs II. Durch reiche Stiftungen machte er es zu einem Zentrum der geistigen und kulturellen Entwicklung in Deutschland.

Im Dom seines neuen Bistums fand das kinderlose Herrscherpaar dann auch seine letzte Ruhestätte. 1146 schließlich wurde Kaiser Heinrich II. heiliggesprochen. Erst mit der Säkularisierung gelangte das Sakramentar Heinrichs II. in die Münchner Hofbibliothek, wo es heute zu den wertvollsten Beständen dieser an Schätzen wahrlich nicht armen Sammlung gehört.

Liturgisches Buch und Kunstwerk
Wie alle Handschriften dieses Typs enthält das Sakramentar Heinrichs II. all jene Gebete, die während der heiligen Messe vom zelebrierenden Priester oder Bischof gesprochen werden. Diese reich mit Gold-Silberinitialen im ottonischen Stil ausgestatteten Texte folgen auf eine umfangreiche Sequenz von Bildern, ganzseitige ornamentale Texte und einen in Gold geschriebenen Kalender.

Die Bilderhandschrift beginnt wie ein Feuerwerk zum Auftakt eines großen Festes: Auf die Monatstafeln folgen ein Krönungsbild und ein Thronbild Heinrichs II., in denen das ganze Herrschaftsverständnis des letzten Sachsenkaisers im Bild umgesetzt wird. Neben anderen Prachtseiten wird auch Gregor der Große mit einem imponierenden Autorenbild geehrt. Nach einer abschließenden Seite mit dem Lamm Gottes beginnt erst das Sakramentar, das nun nicht mehr auf Kalbs- sondern auf feinem Schafspergament geschrieben und illuminiert wurde.

Histoire de la Destruction de Troie la Grand

Histoire de la Destruction de Troie la Grand

Das Erbe des brillanten Buchmalers Jean Colombe

Die Faksimile-Edition vereint erstmals die Pariser Handschrift und das Berliner Fragment

Histoire de la destruction de Troye le grant, Signatur NAF 24920 aus der Bibliothèque nationale de France und ein Fragment (2 Folios) aus dem Berliner  Kupferstichkabinett, KdZ 4645, welche im 18. Jahrhundert aus

der Handschrift herausgetrennt wurden 57 Blätter im Format 50,3 x 33,6 cm (114 Seiten und 8 Vorsatzseiten).

  • 83 Miniaturen, davon 17 ganzseitige
  • Edler Einband in rotem Veloursleder (inspiriert vom Originaleinband aus Samt)
  • Entstehungszeit um 1500 (15. Jahrhundert) aus der Werkstatt des berühmten Buchmalers von Jean Colombe


151 Blätter im Format 28,8 x 22,2 cm.
Einband: Leder mit Goldprägung.

Die Auflage der Faksimile-Edition ist auf nur  
500 handnummerierte Exemplare limitiert!

Die populäre Geschichte um die legendäre Stadt Troja in einer außerordentlichen großformatigen  Handschrift mit über 80 Miniaturen
Der sizilianische Dichter Guido de Columnis (1210-1287) verfasste neben anderen Werken auch die „Geschichte von der Zerstörung Trojas“ in Latein, wobei er als Quellen Dares Phrygius und das letzte Kapitel der Erzählung von Dictys Cretensis heranzog. Das Epos beginnt mit der Legende des Jason und der Fahrt der Argonauten und endet mit der Heimkehr der griechischen Helden nach der Zerstörung Trojas und dem Tod des Odysseus. Es wurde zu seinem populärsten Werk und verbreitete sich in den darauffolgenden Jahren rasch in ganz Europa, wodurch es auch in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Vor der Erfindung der Druckerpresse entstanden so zahlreiche Handschriften, von denen dieses Exemplar wohl zu den herausragendsten gehört.

Im 15. Jahrhundert wurde Columnis’ Trojaroman von einem anonymen Schreiber ins Französische übersetzt. Diese Übersetzung ist die Grundlage für diese beeindruckende Bilderhandschrift. In den Buchmalereien finden wir die wohl bekannten Protagonisten der Heldensage wieder: Jason und Medea (fol. 1v), König Priamos von Troja (fol. 7r), der Schiffbruch des Antenor (fol. 8v), Paris und Helena (fol. 11r), Kastor und Pollux (fol. 13r), Achilles und Patroklos in Delphi (fol. 14r), Herkules, Ajax, Odysseus, Hektor, Menelaos, Agamemnon und viele mehr. Der Tod des Achilles, der in der Ilias von Homer nicht vorkommt, ist hier mit einer ganzseitigen Miniatur (fol. 33v) vertreten, als ein Beispiel dafür, dass die Handschrift nicht auf der homerischen Dichtung beruht.

Dieses Manuskript wurde für den französischen Adligen Aymar de Poitiers in Auftrag gegeben und nach seinem Tod im Jahr 1510 ging es als Teil seiner Sammlung an dessen Erben über. Im 17. Jahrhundert gelangte es in den Besitz von Pierre Séguier, dem Kanzler von Frankreich, und seine Erben spendeten es an die Abtei Saint-Germain-des-Prés, aus welcher es während der Französischen Revolution zusammen mit anderen Handschriften verschwand. Erst ein Jahrhundert später tauchte es wieder aus, jedoch fehlten nun einige Seiten. Erst im 19. Jahrhundert wurde es mit dem aktuellen Einband aus rotem Samt gebunden.

Auf Umwegen über Russland und die Schweiz gelangte es 1953 schließlich wieder nach Frankreich in die Nationalbibliothek., wo es bis heute unter der Signatur NAF 24920 verwahrt wird. Zwei der herausgetrennten Folios wurden vom Berliner Kupferstichkabinett Anfang des 20. Jahrhunderts aus einer Privatsammlung gekauft, diese stellen die mittlere Doppelseite der ersten Lage dar. Die Blätter befinden sich aktuell noch in Berlin und wurden nun erstmalig in dieser Faksimile-Ausgabe wieder mit der restlichen Bilderhandschrift vereint.

Das Erbe des brillanten Buchmalers Jean Colombe
Auch nach dem Tod des Jean Colombe (1493) blieb dessen Erbe erhalten und in seiner Werkstatt entstanden weiterhin umfangreiche historische Handschriften unter der Leitung seines Sohns Philibert und seines Enkels François, welche den kompositorischen Stil, die Technik, die Farbgebung und die Dekoration des Meisters übernommen hatten.

In dem uns vorliegenden Werk stellt die Familie Colombe ihr Können in Gesichtern, Landschaften, Gebäuden, Schlachten, Schiffbrüchen und einer Vielzahl weiterer Motive auf spektakuläre Weise zur Schau: mit ganzseitigen Buchmalereien ohne Rahmen oder Randverzierungen, die fast einen halben Meter hoch sind, mit strahlenden Farben, mit Gold gehöht und ausgeschmückt mit den für die Flamboyantgotik typischen Renaissancemotiven. Nie zuvor wurde etwas dergleichen im Mittelalter dargestellt (François Avril).

Das Stundenbuch der Flämischen Meister

Das Stundenbuch der Flämischen Meister

Das Stundenbuch der Isabella von Kastilien aus Cleveland
50 einzigartige flämische Miniaturen

Ein Meisterwerk aus dem goldenen Zeitalter der flämischen Buchkunst, aus der Hand der renommiertesten Miniaturenmeister der Gent-Brügger Schule: Entdecken Sie die perfekte, originalgetreue Faksimile-Edition des opulenten Stundenbuchs der Flämischen Meister!

Originalgetreue Faksimile-Edition der Handschrift MS 21/63.256 des Cleveland Museum of Art in Cleveland, USA. Insgesamt 40 reich verzierte ganzseitige Miniaturen, 10 halbseitige Miniaturen, 24 Kalendermedaillons und mehr als 300 Randdekorationen schmücken das Stundenbuch der Isabella von Kastilien auf 558 Seiten im Format von 23,5 x 17,3 cm.

Die Auflage ist weltweit streng auf 980 Exemplare limitiert.

Das Faksimile ist in einen kostbaren Einband aus roten Samt eingefasst, der von dem in Leder geprägten Wappen der Isabella von Kastilien geschmückt wird. Ein edler Farbschnitt im typischen Blumenmuster veredelt die Edition. Der Kommentarband stammt von Lieve de Kesel und enthält ein Vorwort von Stephen N. Fliegel, Kurator für Mittelalter-Kunst des Cleveland Museum of Art. Neben ausführlichen Bildbeschreibungen beinhaltet der Kommentarband eine fundierte Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext der Handschrift, ihren Miniaturenmeistern und ihrer Kodikologie.

Eine unglaubliche Welt der Formen, Farben und des Lichts

Ein Gebetbuch für die Königin, die die Entdeckung Amerikas ermöglichte
Am Höhepunkt flämischer Buchmalerei entstand in Gent und Brügge ein Stundenbuch, das wahrlich einzigartig ist: nicht weniger als die fünf größten Buchmaler-Werkstätten jener Zeit wirkten mit, dieses persönliche Gebetbuch für Königin Isabella von Kastilien zu schaffen. Isabella war es – gemeinsam mit ihrem Mann Ferdinand –, die Christoph Kolumbus seine historische Fahrt nach Westen ermöglichte, die ihn Amerika entdecken ließ. Sie war eine Bewunderin der flämischen Kunst – und ihr Stundenbuch der Flämischen Meister ist eine einzigartige „Anthologie“ der Gent-Brügger Schule.

Ein Stundenbuch für die Königin von Spanien
Das Stundenbuch wurde für Königin Isabella I. von Kastilien (1451-1504), auch Isabella die Katholische genannt, angefertigt. Isabella ist zusammen mit ihrem Mann König Ferdinand V. heutzutage vor allem durch ihre Assoziation mit Christoph Kolumbus und der “Entdeckung” des amerikanischen Kontinents bekannt. Auf dem ersten Blatt der Handschrift lassen sich das Wappen und Motto von Isabella und Ferdinand finden und bestätigen so die Eigentümerschaft. Unklar ist jedoch immer noch, von wem und aus welchem Grund das Stundenbuch in Auftrag gegeben wurde. Die meisten Quellen vermuten, dass es sich entweder um ein verspätetes Hochzeitsgeschenk oder ein Trostgeschenk anlässlich des Todes eines von Isabella und Ferdinands Söhnen handelte. Hier lässt sich jedoch nur spekulieren. Wer auch immer ihr dieses großzügige Geschenk machte, kannte Geschmack der Königin sehr gut: Isabella galt als große Bewunderin der flämischen Buchmalerei und besaß eine Vielzahl von prachtvollen religiösen Handschriften, die sie in ihrer Privatbibliothek im Alcazar in Madrid aufbewahrte.

Fünf flämische Meister schaffen ein Jahrhundert-Kunstwerk
Das Prestige und der Reichtum der Empfängerin des Stundenbuches spiegelt sich in den renommierten Miniaturenmeistern der Handschrift wieder.

Das Stundenbuch der Isabella von Kastilien entstand in der künstlerischen zusammenarbeit zwischen den „Stars“ der damaligen Zeit: Alexander Bening, dem mindestens die Hälfte der Miniaturen des Stundenbuchs zugeschrieben werden; der Meister des Ersten Gebetbuches Kaiser Maximilians; Gerard David; der Meister Jakobs IV. von Schottland, und der sogenannte Meister der Gebetbücher um 1500. Gemeinsam erschufen sie ein einer Königin würdiges Meisterwerk flämischer Buchmalerei.

Die Meister der GentBrügger Schule
Die am Stundenbuch beteiligten Buchmaler gelten allesamt alswichtige Vertreter der sogenannten Gent-Brügger Schule, die den Höhepunktder flämischen Buchkunst repräsentiert. Die im Stundenbuch der Isabella von Kastilien vorkommenden reichen Farben, illusionistischen Effekte und virtuos ausgeführten Landschaftsdarstellungen sind die Hauptmerkmale dieser renommierten Gruppe. Zudem handelt es sich bei den Buchmalern der Gent-Brügger Schule um großartige visuelle Geschichtenerzähler, deren ausdrucksstarke Miniaturen es schaffen, das menschliche Drama inmitten den Heiligen wie auch des Profanen einzufangen und darzustellen.

Blumenränder mit Trompe-l’oeuil-Effekt
Das Stundenbuch der Isabella von Kastilien besticht neben seinen meisterhaft ausgeführten Miniaturen vor allem durch seine Randdekorationen, die sich aus einer Vielzahl von Blumen in einem lockeren Streumuster, gewellten Akanthusblättern, Vögeln und Schmetterlingen zusammensetzen. Diese realistisch dargestellten Elemente werfen Schatten auf die farbigen Untergründe der Ränder, die einen Trompe-l’oeil-Effekt entstehen lassen; eine bedeutende Innovation der Maler der Gent-Brügger Schule.

Für Jahrhunderteverschollen
Es ist nicht bekannt, was mit dem Stundenbuch nach Isabellas Tod im Jahre 1504 passierte. Erst im späten 19. Jahrhundert lassen sich wieder Spuren der Handschrift finden, als sie in der Sammlung von Baron Edmond de Rothschild in Paris, Mitglied der mächtigen Bankiersfamilie, auftauchte. Über Umwege wurde das Stundenbuch dann im Jahre 1963 vom Cleveland Museum of Art (Cleveland, USA) erworben, wo es heute unter der Signatur MS 21/63.256 aufbewahrt wird. Der exzellente Erhaltungszustand der Original-Handschrift macht diese Edition zu einem wahren Genuss für Bibliophile.

Strahlende Florentiner Miniaturen zum Leben Christi

Strahlende Florentiner Miniaturen zum Leben Christi

Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder

Ein Kleinod spätmittelalterlicher Buchkunst
Auf 19 Blättern entfaltet sich in insgesamt 38 ganzseitigen Miniaturen ein reicher Bilderbogen spätmittelalterlicher italienischer Kunst in Tempera und Blattgold. Das Trecento zeigt sich hier in kunstvoller Vollendung; was Giotto in seinen Fresken in der Arenakapelle schuf, findet sich in gleicher Qualität, nur in kleinerem Maßstab, in dieser einzigartigen Bilderhandschrift wieder. Insgesamt 32 ganzseitige Bilder zeigen die wichtigsten Szenen aus dem Leben Christi.

Diesem Hauptteil beigefügt sind zwei Szenen aus dem Alten Testament und insgesamt vier Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna. Damit spannt sich der Bogen vom Alten über das Neue Testament bis hin zur Geschichte von Florenz im 13. Jahrhundert.

Ein Meisterwerk an der Schwelle zur Renaissance

Pacinos meisterhafte Darstellungen bestechen durch die unglaubliche Frische der Farben ebenso wie durch die klare, niemals überladene Ikonographie. Der Einfluss des großen Giotto zeigt sich durch die Übernahme einiger markanter Stilmerkmale.

Darstellungen aus dem Alten Testament flankieren christologische und hagiographische Szenen, ähnlich Einleitungszyklen von Psalterien, vor allem französischer Provenienz. Basis dieser Ikonographie bildeten italienische Übersetzungen des Werkes „La Somme le Roi“ des Dominikanerpaters Frère Laurent. Dieser Text enthält so ziemlich alles, was auch in einem Brevier für Laien enthalten ist. Ein Teil des Manuskripts widmet sich dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna. Er wurde vor allem in und um Florenz verehrt; nur in einer Beschreibung aus dem 17. Jahrhundert sind uns Szenen erhalten, die ursprünglich auf einem ihm gewidmeten Altar angebracht waren und mehr oder weniger gänzlich den in der Handschrift gezeigten Szenen entsprachen. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass diese geheimnisvolle Handschrift zu einem Handschriftentyp gehört, der „Libelli“ genannt wird: illustrierte Heiligenviten, die in enger Verbindung mit dem Schrein oder den Reliquien des Heiligen standen.

Das Trecento und die italienische Kunst
Die italienische Kunst des Duecento war zunächst vom Einfluss byzantinischer Kunst bestimmt. Parallel begann zu Anfang des 13. Jahrhunderts die gotische Kunst die führende Rolle in der geistigen Erneuerung und grundlegenden Umwandlung der Kultur des westlichen Abendlandes einzunehmen. Einflüsse der Gotik sind in den Meisterwerken des Duecento bereits spürbar: so etwa in den Werken Cavallinis, Cimabues oder Duccios. Am Ende des Jahrhunderts erreichte die Malerei ihre reifste Phase, in der die beiden einwirkenden Tendenzen – hier die lebendige Tradition des Ostens, dort die machtvolle neue Formensprache des Westens – zu einer großartigen neuen Ausdrucksform verschmolzen.

Kulmination künstlerischer Entwicklung: Giottos Werk
Am Ende des Weges steht als Höhepunkt das Werk des Giotto, in dem sich die beiden großen Strömungen gegenseitig aufheben und so die Entstehung einer völlig neuen Kunst ermöglichen. Aus dieser Verbindung resultiert die universale Botschaft des Giotto. Seine Fresken in der Arenakapelle in Padua bezeichnen die innige Verschmelzung der beiden zusammenfließenden Kräfte.

Pacino di Bonaguida und der „Miniaturistische Stil“
Pacino war der erste, der die räumliche Bildauffassung Giottos in die Miniaturmalerei aufnahm – und er war der erste Buchmaler in Florenz, der uns namentlich bekannt ist. Eine seiner ganz speziellen Qualitäten war es, Szenen eigenständig zu entwickeln, ohne auf direkte Vorbilder Bezug zu nehmen.
Seine Originalität verriet der Künstler nicht nur in diesem herausragenden Werk, sondern auch in anderen Meisterwerken, die seinen Hang zu ungewöhnlichen Lösungen für Wünsche der Auftraggeber beweisen, so etwa der Lebensbaum in der Florentiner Akademie oder der Chiarito-Tabernakel, der sich heute im J. Paul Getty Museum in Los Angeles befindet. Der sogenannte Miniaturistenstil unterscheidet die Meisterwerke einer Gruppe von Künstlern, geführt von Bonaguida, von den „monumentalen“ Werken eines Giotto. Beide basieren auf den Entwicklungen des Trecento mit all seiner Fortgeschrittenheit. So können die Künstler des Miniaturistenstils ihre wahre Meisterschaft in detaillierten Bildszenen perfekt zum Ausdruck bringen. Die monumentale Malerei eines Giotto ist eindrucksvoll, statisch und sozusagen „ewig“, während die kleinen Szenen der Miniaturisten beweglicher wirken, die Handlung forttragen und daher auch vom Betrachter leichter aufgenommen werden können. Durch die natürliche Begrenzung der Szenen in den Handschriften muss praktisch ein Augenblick festgehalten werden – dieser Augenblick ist aber so kunstvoll ausgeführt, dass sich dem Betrachter die weiterführende Geschichte quasi aufdrängt und so ein unglaublich dynamisches Bild entsteht. Bonaguida hat damit eine neue Art der erzählerischen Entwicklung in der Buchmalerei begründet. Das phantastische Buch der Bilder des Pacino di Bonaguida ist zweifellos eines der wichtigsten Kunstwerke der Kunstgeschichte Europas an der Schwelle zur Renaissance.

Meisterwerke aus der Schlossbibliothek

Meisterwerke aus der Schlossbibliothek

Eine atemberaubende Sammlung aus dem Musée Condé

Das Schloss Chantilly beherbergt wohl eine der eindrucksvollsten und schönsten Bibliotheken der Welt – unter anderen gehört zu dem Bestand dieser Sammlung eine der bekanntesten Handschriften

unserer Zeit: die Très riches Heures du Duc de Berry.

Das wunderschöne Renaissance-Schloss ganz in der Nähe von Paris wurde im 16. Jahrhundert von Anne de Montmorency erbaut und hat seither eine bewegte Geschichte durchlebt, bis es im 19. Jahrhundert schließlich vom Duc d’Aumal – Sohn des Bürgerkönigs Louis-Philippe – dem Institut de France vermacht wurde.

Die historische Bibliothek umfasst um die 700 Handschriften und 12.000 wertvolle Bücher. Aus diesem großartigem Bestand erscheinen nun erstmals 10 Einzelseiten im Faksimile aus den schönsten und bedeutendsten Handschriften dieser unglaublichen Sammlung. Die Blätter werden unter Passepartout in einer prunkvollen Lederkassette mit einer Applikation des Wappens, das die Eingangspforte des Schlosses schmückt, wiedergeben.  Ein umfassender Begleittext zu der Geschichte der Sammlung, des Schlosses und mit Bildbeschreibungen zu den einzelnen Seiten liegt als großformatiges Textheft bei.

Bildung

Bildung

Mit mehr Wissen einen Schritt voraus

Die LJ Verlagsservice GmbH ist Ihr verlässlicher Partner im Bereich Bildung. Wir greifen auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurück und haben Altbewährtes mit innovativen, nachhaltigen Konzepten vermischt, wodurch wir als Ihr kompetenter Komplettanbieter in sämtlichen Fragen und Lebensphasen, rund um das Thema Bildung glänzen und überzeugen können. Lassen Sie sich von unserem Programm überzeugen.

Wir richten uns an alle die mehr Wissen wollen!

Wie jedes Produkt auf dem Markt, seien es Print- oder digitale Werke, beziehen unsere Produkte ihren Wert aus dem individuellen Nutzen. Sie dienen dem Zweck der Weiterbildung und Wissensvermittlung sowie als Unterstützung und Bereicherung im täglichen Leben. Als Wertanlage wie etwa Gold oder Aktien sind unsere Produkte nicht geeignet. Ein Werterhalt oder eine Wertsteigerung wird daher ausdrücklich nicht zugesichert, auch nicht im Zusammenhang mit einer Sammlung.

Wundervolle Erde - UNESCO das Erbe der alten Welt

Wundervolle Erde - UNESCO das Erbe der alten Welt

Das einzigartige Vermächtnis der Welt

Von den Megalithanlagen auf Malta zur verspielten Jugendstilarchitektur, vom Ökosystem Wattenmeer zu den eisigen Gletschern der Alpen, von den ägyptischen Pyramiden zur Großen Mauer in China – viele menschliche Kulturleistungen und zahlreiche Naturphänomene unserer Erde sind einzigartig und auch für nachfolgende Generationen schützenswert.


Aus diesem Grund hat es sich die UNESCO zur Aufgabe gemacht, sämtliche Kultur- und Naturgüter der Menschheit, die einen »außergewöhnlichen universellen Wert« haben, als »Erbe der Welt« zu wahren.

Mehr als 1000 Denkmäler in über 160 Ländern


Nach den internationalen Bemühungen, den Tempel von Abu Simbel zu retten, wurde 1972 das »Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt« von der UNESCO verabschiedet. Die UNESCO-Welterbeliste steht für den Anspruch, alle Kulturen der Welt als gleichberechtigt und als gemeinsames Gut der gesamten Menschheit zu betrachten. Mehr als 1000 Denkmäler in über 160 Ländern umfasst diese Liste bereits, kulturelle Unterschiede sowie regionale und historische Besonderheiten werden so sichtbar, ergreif und erfahrbar.

Die größte Herausforderung ist es, diese einmaligen Zeugnisse der Menschengeschichte vor Angriffen und dem Verfall zu bewahren wie beispielsweise durch Kriege und Zerstörung durch extremistische Gruppierungen. Zu diesem Zwecke wird eine präventive Dokumentation der Welterbestätte durchgeführt, nationale Experten für Notfallmaßnahmen geschult, die Planung für den Wiederaufbau zerstörter Stätten übernommen sowie umfangreiche Aktivitäten gegen den illegalen Handel mit Raubgütern aus geplünderten Stätten unternommen. Und nicht zuletzt arbeitet die UNESCO Hand in Hand mit Tausenden Experten in der ganzen Welt, um das Wissen über das Erbe der Menschheit an künftige Generationen weiterzugeben.

Auch in diesem Sinne entstand die Buchreihe »UNESCO – Das Erbe der Alten Welt«. Sie stellt eine weltweit einzigartige Edition dar, die das von der UNESCO ausgezeichnete Welterbe erstmals im Rahmen einer großartigen und opulent ausgestatteten Text- und Bildenzyklopädie beschreibt. In 12 Bänden werden auf insgesamt 4128 Seiten alle Welterbestätten in Europa, Afrika, Asien sowie Australien und Ozeanien beschrieben. Über 6000 farbige Abbildungen und teils ausklappbare Panoramaansichten entführen die Leser an berühmte und unbekannte Orte und laden zum Schwelgen und Staunen ein.

WUNDERVOLLE ERDE

WUNDERVOLLE ERDE

Die Welt in der wir leben

Eine einmalige Foto-Enzyklopädie der besten Geofotografen der Welt. Jetzt neu und einzigartig in einer wertvoll ausgestatteten Buchedition. Eine beeindruckende Reise in die verbliebenen Paradiese der Schöpfung, eine ebenso beeindruckende Reise zu den pulsierenden Metropolen der Menschheit.



Es waren die Zeiten, in denen die damalige Welt „sich öffnete“, Zeiten der Entdeckungen und Eroberungen, der wirklich großen Abenteuer.

Seitdem haben Forscher und Wissenschaftler jede „terra incognita“ erkundet, haben Satelliten die Erde aufs Genaueste vermessen. Und doch: Vieles, allzu vieles ist bis heute „fern“ geblieben. Die Weiten Asiens, die Inselwelten des Pazifiks, die Landschaften der Sahara, Alaska und das nördliche Amerika, die Bergwelt der Anden, die eisige Welt der Antarktis: Wer schon könnte für sich in Anspruch nehmen, ein detailliertes Bild all dieser faszinierenden Naturlandschaften unseres Planeten zeichnen zu können ? 

Zudem: die „Welt“ bleibt nicht stehen, die Natur nicht unberührt. Der Mensch verändert den Planeten Erde. Und zwar so beeindruckend, dass selbst wissenschaftlich arbeitende Geologen bereits von einem neuen Erdzeitalter sprechen - dem Anthropozän. Der Mensch als Gestalter der Erde. 

Neue „Landschaften“ entstehen. Man mag sie nicht – wie Gottes Schöpfung – als Paradies bezeichnen. Bei weitem nicht. Eine enorme Faszination jedoch ist auch diesen neuen „Landschaften“ und ihren Bewohnern nicht abzusprechen. Besonders nicht jenen pulsierenden Mega-Metropolen, die immer wieder begeisterndes Staunen hervorrufen, in die zu Reisen, die zu erleben, der Traum eines jeden „Weltenbürgers“ ist. Vorab New York, unbestritten die Weltmetropole. Aber auch London, Paris, Berlin, Rom, Istanbul …Metropollandschaften von enormer Ausstrahlung und Faszination. 

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“,

spricht Laotse.

Beginnen wir unsere Reise um die Welt mit 

Wundervolle Erde – Die Welt in der wir leben

Eine einmalige Foto-Enzyklopädie der besten Geofotografen der Welt. Jetzt neu und einzigartig in einer wertvoll ausgestatteten Buchedition. Eine beeindruckende Reise in die verbliebenen Paradiese der Schöpfung, eine ebenso beeindruckende Reise zu den pulsierenden Metropolen der Menschheit.

Möge dieses beeindruckende Werk also helfen, „Weltenbürger zu sein, überall zu Hause und überall unterwegs“, der „erste“ Schritt zu den Schönheiten unseres Planeten. Auf dass die vielen tausend Informationen zusammen mit den vielen tausend fantastischen Fotos über die schönsten Natur- und Kulturmonumente unser Wissen vertiefen, Verständnis schaffen, Verantwortung fördern und nicht zuletzt Neugier und Fernweh wecken.

Wie sagt der große indische Dichter Rabindranath Tagore: 

„Wir leben in dieser Welt, solange wir sie lieben.“

Lernsysteme

Lernsysteme

SchülerASS Lernsystem

Die meisten Fragen tauchen nicht in der Schule auf, sondern zu Hause. Den Grundstein für gute Noten legt man also am eigenen Schreibtisch. SchülerASS hilft Fragen und Übungen nicht nur zu erledigen, sondern auch zu verstehen. Denn nicht für das Lernen bekommt man gute Noten, sondern für das Verstehen! Damit legt SchülerASS die Basis für langfristig bessere schulische Leistungen und eine gute Ausbildung. Das SchülerASS Lernsystem aktualisiert sich automatisch für Schülerinnen und Schüler von der 1. Klasse bis zum Studium.

I-PAD, 24/7-Soforthilfe, Experimente-Box, Foto-Enzyklopädie

Das SchülerASS Lernsystem inklusive iPad(!) bietet über 100 E-Books für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Die E-Books orientieren sich an den aktuellen Lehrplänen von der 1. bis zur 13. Klasse.  Soforthilfe gibt es sozusagen auf Knopfdruck: Persönliche Hilfe am Telefon oder im Experten-Chat und ein Online-Forum – und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – auch am Samstag & Sonntag!  Spielerisch lernt man mit der Experimente-Box: Die SchülerASS Experimente wurden für jeden Lerntyp individuell entwickelt und speziell auf jede Altersstufe abgestimmt. Ganz gleich welcher Lerntyp man ist, in Zukunft fällt das Lernen leichter.  Wundervolle Erde – eine einmalige Foto-Enzyklopädie der besten Geofotografen: Der Zugang zu Geografie und Geschichte kann so spannend sein! Mit der wundervollen Erde kommt man in 1.000 Seiten um die Welt.

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